Mehr Wohnungen – mehr Verkehr?

Es wird viel gebaut in Uzwil. Jede Menge Wohnungen. Es sollen ca. 200 neue Wohnungen gebaut werden. Die Mieten werden sich nicht im unteren Bereich liegen. Um die Mieten bezahlen zu können, müssen die Mieter natürlich auch arbeiten. Somit hat fast jede Wohnung mindestens ein Auto.

Schon in den letzten Jahren hat sich das Verkehrsaufkommen in Uzwil stark erhöht. Was soll werden, wenn noch zusätzlich ca. 200 Autos dazu kommen? Wie wollen wir die Ampeln an der Kreuzung vor Verstopfung sichern? Schon jetzt ist in den Hauptzeiten ein Chaos an den Ampeln und am Kreisverkehr.

3 Gedanken zu „Mehr Wohnungen – mehr Verkehr?

  • Auch eine Ampekreuzung ist keine Lösung und es ist nicht nur der Augarten betroffen. Auch die drei Ampeln am Raiffeisenplatz und die folgenden Kreisel sind verstopft. Ich denke hier müsste vom Konzept her die gesamte Bahnhof- und Gupernstrasse überdacht werden.

  • Das ist absolut richtig. Bei der Augartenkreuzung ist die FDP seit längerer Zeit dran und sollte bald etwas passieren. Bei der Augartenkreuzung müssen sich Bund, Kanton und die Gemeinde einigen. Gemäss Nachforschung der FDP funktioniert an dieser Kreuzung ein Kreisel nicht. Die FDP bleibt dran.
    Natürlich geben zusätzliche Wohnungen auch Mehrverkehr. Auch mehr Steuereinnahmen kann die Gemeinde Uzwil sehr gut gebrauchen, der Steuersatz ist noch nicht optimal.

  • Die einzige Möglichkeit, eine Verkehrszunahme zu verhindern, ist ein sehr guter öV, gekoppelt mit Velofreundlichkeit und sehr hohen Kosten für öffentliche Parkplätze und auch Einstellmöglichkeiten dort, wo man wohnt. In NY oder auch in Zürich haben Leute oft kein eigenes Auto mehr. Für Uzwil kann ich mir das nicht vorstellen, zumal man das Auto nicht nur für den Arbeitsweg braucht, sondern auch für Hobbys. Auch Schulen oder Vereine der Kinder erwarten oft Fahrdienste. Dazu kommt, dass es für gewisse Berufe ein eigenes Auto braucht (Aussendienst, Hausärzte etcv). Ausserdem ist Uzwil im Gegensatz zu Grossstätten mit ihrem Angebot an Kultur, Einkaufsmöglichkeiten etc. nicht so attraktiv, dass viele Leute auf ein eigenes Auto verzichten würden, nur um hier wohnen zu können.
    Eine Möglichkeit wäre ein verkehrsaufkommenabhängiges Road Pricing, dann würde, wer kann, nicht zu den Stosszeiten mit dem Auto unterwegs sein.

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